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Leitfäden

Warum Stickerei schiefgeht — und wo der Fehler sitzt

Vier Fragen kommen immer wieder: es wellt sich, der Faden reißt ständig, es gibt Lücken, die kleinen Buchstaben laufen zu. Das sieht nach vier Problemen aus. Es ist meist eines — zu viel Faden auf zu wenig Platz — und es wird in der Datei entschieden, lange bevor die Maschine läuft.

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HerzTechnikFlatGröße46 mmStiche2 744Fäden2Garn6.9 m

Wellen ist Dichte, nicht der Stoff

Man schiebt es auf den Stoff und auf das Vlies, und beides zählt — aber die Ursache ist meist, dass die Datei mehr Stiche in eine Fläche legt, als das Gewebe tragen kann. Faden zieht beim Setzen, und eine dichte Füllung zieht das Gewebe von allen Seiten zusammen. Zwei Dinge helfen in der Datei: weniger Reihen in der Füllung und eine Unterlage, die den Stoff festhält, bevor die Deckschicht kommt. An der Maschine ist eine zu schwere Datei nicht mehr zu retten.

Fadenbruch an derselben Stelle heißt zwei Nadeln in einem Loch

Ein zufälliger Bruch ist meist Spannung, ein Grat oder eine müde Nadel. Ein Bruch, der bei jedem Lauf an derselben Stelle passiert, ist die Datei: zwei Stiche so dicht beieinander, dass die Nadel dort einsticht, wo der letzte schon war, und den eben gelegten Faden durchtrennt. Die Grenze liegt bei etwa 0,6 mm zwischen den Einstichen — Wilcom und Hatch entfernen kürzere automatisch. Darunter näht man nicht mehr, man perforiert.

Lücken sind die fehlende Unterlage

Wenn die Deckstiche im Flor versinken und der Stoff durchscheint, war nichts darunter, das sie trägt. Jeder Satin und jede Füllung will eine leichte Lage darunter, die in einem anderen Winkel liegt. Sie kostet ein paar hundert Stiche und entscheidet, ob das Motiv auf dem Stoff sitzt oder darin verschwindet. Auf Maschenware und Frottee ist sie Pflicht.

Kleine Buchstaben laufen zu, weil der Strich dünner ist als der Faden

Das entscheidet allein die Größe. Eine Satinsäule trägt bis etwa 1,0 mm Breite; darunter treffen sich die beiden Kanten und der Buchstabe füllt sich zu. Die meisten Schriften haben unter etwa 5 mm Buchstabenhöhe Striche unter 1,0 mm — die Frage ist also nie „welche Schrift", sondern „wie hoch". Zuerst die Höhe. Und bei kleinen Größen muss die Dichte mit heruntergehen, sonst türmt sich der Faden auf und reißt.

Die eine Zahl, die das meiste fängt

Bevor eine Datei rausgeht, lohnen drei Werte: kürzester Stich, längster Stich, Anzahl der Schnitte. Kürzester unter 0,6 mm heißt Nadeln im selben Loch. Längster über 12,1 mm passt nicht einmal in eine DST-Datei und wird vom Format geteilt. Die Schnitte sagen, wie viele Fadenenden jemand hinterher von Hand abschneidet. Jede Stick-Software zeigt alle drei — die meisten schauen nie hin.

Fragen

Warum wellt sich meine Stickerei?

Fast immer die Dichte: die Datei legt mehr Faden ab, als der Stoff verträgt, und das Gewebe zieht sich beim Setzen zusammen. Vlies und Einspannen helfen, aber eine zu schwere Datei wellt auf jedem Stoff. Füllungsdichte senken und für Unterlage sorgen.

Warum reißt mein Faden immer an derselben Stelle?

Weil die Datei zwei Einstiche fast übereinander hat und die Nadel den bereits liegenden Faden durchtrennt. Die praktische Grenze liegt bei etwa 0,6 mm. Reißt er zufällig, prüfen Sie Spannung, Nadel und Faden.

Warum habe ich Lücken zwischen den Stichen?

Die Deckschicht ist im Stoff versunken, weil keine Unterlage sie trägt. Eine leichte Unterlage in einem anderen Winkel löst das meiste — besonders auf Maschenware und Frottee.

Jede Zahl auf dieser Seite ist eine, nach der unsere eigene Maschine arbeitet, und Sie sehen sie alle an Ihrem eigenen Motiv, bevor Sie zahlen: eine Datei $9, oder ab $0.20 im Jahresplan.

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